Breitenfurt bei Wien

Wo liegt Breitenfurt?

Breitenfurt bei Wien - Lage Breitenfurt liegt in Niederösterreich im politischen Bezirk Mödling, zentral im Wienerwald und grenzt direkt an Wien.
Zu bieten hat Breitenfurt Rad- und Wanderwege, Reitwege, einen Schilift und verschiedene andere sportliche Möglichkeiten (Tennis, Fußball, Stemmen).
Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die barocke Pfarrkirche St. Johann, die Pfarrkirche St. Bonifaz, die Nepomukkapelle, das Kreuz am Ortsfriedhof und der Klosterfriedhof.1

Blick von Breitenfurt West 
über Breitenfurt Ost 
in Richtung Wien Ausflugsziele in und um Breitenfurt sind der
Lainzer Tiergarten mit der Hubertuswarte, der Naturpark Föhrenberge mit der Josefswarte, die Blick über Breitenfurt, bei schönem Wetter fast über ganz Wien bietet, und natürlich die Wirtshäuser im Ort. Durch Breitenfurt führen auch Wanderwege, z.B. die Wanderwege 10 und 11 rund um Wien oder der Stadtwanderweg 6.

Breitenfurt hat eine Länge von 11,7 km (Luftlinie), die engste Stelle beträgt 350 m, die breiteste 4,3 km. Der tiefste Punkt liegt auf 260 m, der höchste auf 592 m.
Zu der Marktgemeinde Breitenfurt gehören Breitenfurt Ostende, Breitenfurt Ost, Breitenfurt West, Hochroterd und Höniggraben. Breitenfurt hat eine Fläche von 2.699,9703 ha.

Neben der Stadt Wien, einem eigenen Bundesland und der Bundeshauptstadt Österreichs, gehören zu den Nachbargemeinden von Breitenfurt Laab im Walde, Wolfsgraben, Kaltenleutgeben und die Gemeinde Wienerwald mit den Ortsteilen bzw. Katastralgemeinden Dornbach, Grub, Sittendorf, Stangau und Sulz im Wienerwald.2

Plan und Routenplaner: Google Maps


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Das Wappen der Marktgemeinde Breitenfurt

Wappen der Marktgemeinde BreitenfurtDas Wappen wurde der Gemeinde 1930 verliehen. Als Vorlage diente das des ehemaligen Schlossherrn Gregor Kirchners.
Zu sehen sind eine Kirche, eine Ruine, ein Weg, ein Bach und ein Anker.
Im Blau des Baches und im Gelb des Weges finden sich die niederösterreichischen Landesfarben. Die Ruine stellt den Rest des ehemaligen kaiserlichen Jagdschlösschens dar, das 1683 von den Türken zerstört worden sein soll. Der Anker gilt als Symbol für die Hoffnung, dass aus dem Zerstörten neues Leben erblüht. Die Kirche steht als Teil des neuen Barockschlosses und der Weg, der von dem Bach gekreuzt wird, stellt die breite Furt dar, von der sich wahrscheinlich der Ortsname "Breitenfurt" herleitet.2

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Die geschichtliche Entwicklung des Ortes

Ursprünglich bezeichnet "Breitenfurt" keinen Ort, sondern war ein Flurname. Als Dorf wird Breitenfurt zum ersten Mal 1622 erwähnt. Die ersten Siedler in Breitenfurt waren Holzarbeiter, die aus der Steiermark, Salzburg und aus Bayern kamen.
Als 1771 in Breitenfurt Konskriptionsnummern eingeführt wurden, standen in Breitenfurt West 42 Häuser, in Hochroterd 21 und in Höniggraben neun. In Breitenfurt Ost standen nur zwei Häuser, der Rote Stadl und der Grüne Baum.
Nach der Revolution 1848 wurde Breitenfurt ein selbständiges Gemeindewesen und wählte 1850 zum ersten Mal einen Bürgermeister.
Durch seine Nähe zur Stadt war Breitenfurt ein beliebtes Ausflugsziel der Wiener, so fuhr man mit dem Fiaker zum Grünen Baum, zum Roten Stadl oder zum Stelzergasthaus mit seinem berühmten Breitenfurter Milchrahmstrudel.
Vor allem seit 1930 ist die weitere Entwicklung des Ortes durch den Zuzug aus Wien geprägt, es wurden neue Siedlungsräume erschlossen und Geschäfte gegründet. Am 26. Februar 1930 wurde Breitenfurt das Marktrecht verliehen. 1938 verlor Breitenfurt seine Selbständigkeit und wurde Groß Wien eingemeindet. 1942 wurde die Pfarre St. Josef errichtet (heute St. Bonifaz).
Der Zweite Weltkrieg forderte auch von der Breitenfurter Bevölkerung viele Opfer.
Wieder eine selbständige Marktgemeinde und von Wien getrennt wurde Breitenfurt am 1. September 1954. Zunächst in Breitenfurt Ost, und dann auch in Breitenfurt West, steigt die Zahl der Einwohner rasch an. Auch viele Zweitwohnungsbesitzer errichten in Breitenfurt ihren ständigen Wohnsitz. Heute ist Breitenfurt vor allem aufgrund seiner günstigen Verkehrslage in der Nähe der Bundeshauptstadt, aufgrund einer Infrastruktur, die eine ganzjährige Bewohnung ermöglicht, und aufgrund seiner schönen Landschaft bevorzugtes Wohn- und Siedlungsgebiet der Wiener geworden.2
Eine sehr ausführliche Darstellung der Geschichte Breitenfurts finden Sie unter www.breitenfurt-news.at/geschichte.

1 o.V.: Wander- und Freizeitkarte Bezirk Mödling
2 Marktgemeinde Breitenfurt: Breitenfurt und seine Geschichte, 1980

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Filmtipp:

Bulb Fiction – Die Lüge von der Energiesparlampe

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Breitenfurt bei Wien Die Pfarrkirchen und das Kloster